Hiermit legt der Seniorenrat der Stadt Ratingen seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025 vor. Die inhaltliche Ausrichtung des Gremiums folgte im Berichtszeitraum dem richtungsweisenden Leitthema „Erfahrungen teilen, Zukunft gestalten“, das am 24. März 2025 auf Vorschlag von Frau Hermann einstimmig beschlossen wurde.
In seiner beratenden Funktion versteht sich der Seniorenrat als essentielles Bindeglied zwischen der älteren Generation und der kommunalen Verwaltung. Es ist sein beständiges Ziel, die Expertise der Seniorinnen und Senioren in die politische Gestaltung unserer Stadt einzubringen und als proaktiver Partner der Verwaltung an zukunftsorientierten Lösungen mitzuwirken.
Das Jahr 2025 war für den Seniorenrat der Stadt Ratingen geprägt von einer Neuausrichtung nach der Wahl, einer intensiven politischen Interessenvertretung und zahlreichen bürgernahen Aktivitäten.
Der Seniorenrat hat sich damit als beratendes Gremium aktiv in die Stadtgesellschaft eingebracht.
Organisation und Gremienarbeit
Struktur und Sitzungsbetrieb
Die maßgeblichen konstituierenden Entscheidungen wurden in der zweiten Sitzung des Seniorenrats am 24. März 2025 im Ratssaal des Rathauses getroffen.
Die Leitung der Sitzungen obliegt der Vorsitzenden Andrea Behrens, als Schriftführerin fungiert Judith Zeletzki.
Als formale Grundlage für die Ratsarbeit diente die am 20.03.2025 im Amtsblatt veröffentlichte Neufassung der Geschäftsordnung.
Ausschussbesetzungen
Die Entsendung der Mitglieder in die städtischen und externen Gremien sowie Begegnungsstätten wurde verbindlich festgelegt.
Folgende Mitglieder des Seniorenrates werden in Bezirks- und Fachausschüsse, Haupt-, Finanz und Wirtschaftsförderungsausschuss und Rat entsandt:
Folgende Mitglieder werden in den Seniorenbegegnungsstätten der Stadt Ratingen beratend tätig:
Chronologischer Rückblick auf die Aktivitäten des Seniorenrats der Stadt Ratingen im Jahr 2025
Im Folgenden präsentieren wir Ihnen die wesentlichen Aktivitäten und politischen Initiativen des Seniorenrats der Stadt Ratingen im Jahr 2025 in chronologischer Abfolge.
Januar: Konstituierung und Startschuss Am 28. Januar 2025 fand die erste konstituierende Sitzung statt, in der Andrea Behrens zur Vorsitzenden gewählt wurde. Schwerpunkt lag dabei auf der Einbindung in die Stadtgesellschaft, etwa durch die Mitarbeit am neuen Wegweiser für Senioren und Menschen mit Behinderungen.
März: Strukturbildung und Leitthema In der Sitzung am 24. März wurden die Delegierten für die verschiedenen Rats-, Bezirks- und Fachausschüsse benannt, um die Belange älterer Bürgerinnen und Bürger direkt in die Stadtplanung einzubringen und eine kontinuierliche Interessenvertretung der älteren Generation sicherzustellen.
Zudem wurde das offizielle Leitthema „Erfahrungen teilen, Zukunft gestalten“ des Seniorenrats beschlossen.
Danach wurde auch an der Erstellung eines neuen Flyers gearbeitet, um die Sichtbarkeit des Gremiums und seiner neuen Mitglieder zu erhöhen. In diesem werden die neuen Mitglieder vorgestellt und die aktuellen Schwerpunkte sowie langfristigen Ziele der Arbeit des Seniorenrats transparent gemacht.
April: Vernetzung und Begegnung Am 10. April 2025 nahm der Seniorenrat an der Kreis-Seniorenkonferenz in Wülfrath teil. Unter Beteiligung von MdL Josef Neumann widmete man sich dort dem Thema „Einsamkeit“.
Parallel dazu etablierten sich in Ratingen die Seniorenfrühstücke in den Begegnungsstätten, die einen niederschwelligen Austausch mit den Besuchern sowei den Bürgern der Stadt ermöglichten.
Mai: Überregionale Arbeit Frau Behrens und Frau Brebeck nahmen am 14. Mai 2025 an der Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung (LSV) NRW teil. Zudem wurde Frau Behrens als Vertreterin für die zukünftig geplante Kreisseniorenkonferenz benannt.
Juni: Vorbereitung der Facharbeit In der Juni-Sitzung wurde eine interne Schulung durch die Landesseniorenvertretung NRW (LSV) organisiert, um die Grundlagen der Gremienarbeit des neuen Seniorenrats zu vertiefen.
Am 26. Juni 2025 beteiligte sich der Seniorenrat am Seniorenmedientag im Medienzentrum.
August: Barrierefreiheit und Digitalisierung Am 26. August 2025 führte der Seniorenrat gemeinsam mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Mettmann eine Begehung der Innenstadt durch. Ziel war die Identifizierung von Barrieren für Menschen mit Rollatoren oder Sehbehinderungen. Daraus resultierten konkrete Forderungen an das Stadtplanungsamt. Dabei wurden konkrete Hindernisse wie Kopfsteinpflaster und Engpässe durch Außengastronomie identifiziert. Der Seniorenrat empfahl daraufhin auch die Fachkompetenz des Behindertenbeirats bei zukünftigen Planungen des Stadtplanungsamtes einzubinden.
September: Ehrenamt und Öffentlichkeitsarbeit Am 13. September 2025 präsentierte sich der Seniorenrat mit einem eigenen Stand auf der Ehrenamtsmeile.
Oktober: Weltaltentag und politische Anträge Zum Weltaltentag am 1. Oktober 2025 beteiligte sich der Seniorenrat prominent auf dem Marktplatz an der Aktion „JA zum Alter“.
In der Sitzung am 6. Oktober wurde zudem eine wichtige Anfrage zur Wohnraumschutzsatzung eingebracht, um Leerstand und Zweckentfremdung nach dem Vorbild der Stadt Bochum entgegenzuwirken und für mehr bezahlbaren Wohnraum auch für Senioren zu sorgen.
November: Bürgerschaftliches Engagement Am 10. November 2025 besuchte der Seniorenrat die Veranstaltung des MAGS NRW „Ehrenamt schafft Begegnung“ in Düsseldorf, um Impulse für die lokale Seniorenarbeit zu gewinnen.
Zudem begrüßte der Seniorenrat die seit dem 01. Februar 2025 tätige neue Koordinatorin für Seniorenbegegnungsstätten, Frau Astrid Kapels, und freute sich auf die künftige konstruktive Zusammenarbeit.
Schwerpunkt: Digitalisierung und neue Medien
Um die Transparenz der Sitzungen des Seniorenrats zusteigern, wurde beschlossen, Arbeitsgruppenergebnisse und Fachvorträge künftig mittels PowerPoint-Präsentationen zu visualisieren. Zur Vorbereitung seiner Arbeit nutzt das Gremium konsequent das Ratsinformationssystem (RIS) für thematische Recherchen.
Der Seniorenrat diskutierte das Modell „Bürgerservice 2.0“ (nach Düsseldorfer Vorbild). Dabei handelt es sich um einen stadtteilbezogenen Service, der älteren Bürgern insbesondere den Zugang zu Verwaltungsleistungen ohne digitale Barrieren ermöglichen soll. Die Verwaltung prüft derzeit die personellen Kapazitäten für eine Umsetzung in Ratingen.
Zudem wurde die Kooperation mit den Digitalpaten weiter vertieft.
Die ehemalige Arbeitsgruppe „Medien, Presse und Öffentlichkeitsarbeit“ wurde reaktiviert und unter dem Vorsitz von Herrn Pollmann in „Neue Medien und Digitalisierung“ umbenannt, um den aktuellen technologischen gerecht zu werden.
Die Arbeitsgruppe unterzog am 29. August 2025 die städtische Strategie „Ratingen.digital 2025plus“ einer kritischen Analyse und stellte fest, dass dort seniorenrelevante Aspekte stärker integriert werden müssten.
Geplant ist zudem, die eigene Homepage um digitale Kalender und Protokolle in „Leichter Sprache“ (unterstützt durch KI) zu erweitern
Bürgernahe Aktivitäten und soziale Projekte, politisches Engagement und Infrastruktur
Der Seniorenrat setzte sich im Jahr 2025 massiv für die medizinische Infrastruktur ein und verfasste eine Stellungnahme gegen die Schließung der Notfallpraxen in Ratingen.
Der Antrag der Bürger-Union zur Einrichtung eines „Runden Tisches Einsamkeit“ (A12/2025) wurde hingegen vorerst zurückgestellt. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass die Verwaltung eine umfassende Vorlage zu dieser Thematik angekündigt hat. Eine begleitende Arbeitsgruppe unter Leitung von Frau Behrens blieb hierzu weiterhin aktiv.
Des Weiteren setzte sich der Seniorenrat für die Prüfung der Einrichtung eines Seniorenvormittags im Bürgerbüro ein, analog zum Düsseldorfer Modell, um Behördengänge auch ohne digitale Terminbarrieren zu ermöglichen.
Zur Fortsetzung des Themas „Verwaltung to go“ führte Frau Brebeck Gespräche mit dem Beigeordneten Anders, um das bereits vom vorherigen Seniorenrat angefragte mobile Verwaltungsangebot speziell für ältere und behinderte Bürgerinnen und Bürger zu realisieren.
In Bezug auf die städtische Infrastruktur erarbeitete das Gremium Vorschläge zur Gestaltung zukünftiger Trinkbrunnen. Zuvor hatte die Verwaltung angemerkt, dass es hierzu noch keine konkreten Umsetzungsvorschläge der Mitglieder gab.
Der Seniorenrat befasste sich zudem intensiv mit der Gestaltung der sogenannten „Plauderbänke“. Das Gremium beschloss, eine detaillierte Standortliste für fehlende Sitzmöglichkeiten und Ruhebänke im Stadtgebiet zu erarbeiten.
Bereits Anfang des Jahres 2025 hatte der Seniorenrat beschlossen, den ursprünglich für 2025 geplanten Seniorentag auf den 28. Juni 2026 zu verschieben, um eine qualitativ hochwertige Vorbereitung sicherzustellen.
Es wurde eine Kooperation mit dem Verein „Allianz Bildung & Lernen“ initiiert. Ziel ist es, Schüler durch Lesementoren zu unterstützen und sie bei der beruflichen Orientierung zu begleiten. Als Ansprechpartnerinnen stehen Frau Weidner-Hegenbarth und Frau Schlefing zur Verfügung.
In Kooperation mit dem Jugendrat wurde die Reaktivierung der Taschengeldbörse bis Ende 2025 angeregt. Die Verwaltung (Frau Bretschneider) hat zugesagt, diesbezüglich eng mit dem Jugendamt zusammenzuarbeiten, um dieses bewährte Projekt des intergenerationellen Austauschs möglichst zeitnah fortzuführen.
Durch die beratende Teilnahme an Ausschüssen wie dem Bezirksausschuss Mitte brachte der Seniorenrat zudem seniorenrelevante Aspekte in Großprojekte wie den Mehrgenerationenpark oder die Umgestaltung der Wallstraße ein.
Zum Thema Mobilität im Alter wurde eine Beratung zum Haltestellenkonzept (Vorlage 144/2025) angeregt.
Diskutiert wurde auch die ÖPNV-Problematik. Der Wegfall der Rheinbahn-Kurzstrecke sowie der kritisierte „iPad-Zwang“ bei Buchungssystemen belasten die Mobilität älterer Menschen erheblich. Der Seniorenrat Ratingen plant, hierzu den Dialog mit dem Seniorenrat Düsseldorf zu suchen, um gemeinsam eine Intervention gegenüber der Rheinbahn und dem VRR zu erwirken und sich für einen barrierefreien, nicht ausschließlich digitalen Zugang zum ÖPNV einzzusetzen.
Das Thema „Wohnen im Alter“ wurde durch die zuständige Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von Frau Schlefing vertieft.
Die Zusammenarbeit mit den städtischen Begegnungsstätten wurde ebenfalls intensiviert, um auch dort für eine bessere Sichtbarkeit des Gremiums zu sorgen.
Dieser Jahresbericht verdeutlicht, dass der Seniorenrat im Jahr 2025 als starke Stimme für die ältere Generation agierte und ihr sowohl praktische Hilfe im Alltag als auch strategische Impulse für die Stadtentwicklung und Verwaltung gab.
Der Seniorenrat der Stadt Ratingen trat zu sechs Sitzungen im Jahr 2024 zusammen. Die letzte Sitzung fand statt am 10.12.2024 in der alten Besetzung des Seniorenrates.
In der Sitzung am 10.12.2024 wurden die Ergebnisse der Wahl des neuen Seniorenrates bekannt gegeben.
Er besteht wie auch in den Vorjahren aus elf Mitgliedern.
Es wurden in der Reihenfolge der abgegebenen Stimmen gewählt:
Der Seniorenrat beschäftigte sich im letzten Jahr seiner Legislaturperiode mit folgenden größeren Themenschwerpunkten:
Das ganze Jahr war davon geprägt, die vorbereitenden Arbeiten der Stadt Ratingen für die Neuwahlen am 06.12.2024 zu begleiten.
Ein weiteres Thema war die digitale Teilhabe. Hier ist der Seniorenrat mit Politik und Verwaltung im Gespräch Möglichkeiten und Standorte für Senioren zu finden, die nicht mehr in der Lage sind, zu Hause eigenständig digital über die Aktivitäten und Maßnahmen in der Stadt Ratingen zu informieren.
Zum Thema Einsamkeit, hat der Seniorenrat eine interne Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich intensiv mit den vielen Facetten des Themas beschäftigt. Erste Ergebnisse werden im neuen Seniorenrat vorgestellt.
Außerdem wurde auf Wunsch des Seniorenrates Trinkwasserbrunnen in der Stadt Ratingen aufzustellen, eingegangen. Nach Aufstellung der ersten beiden Brunnen in der Minoritenstraße und Oberstraße müssen für die weitere Aufstellung noch detailliertere Absprachen in Form und Gestaltung getroffen werden.
Mitte des Jahres wurde ein 14tägig wiederkehrender Jour fix für Seniorinnen und Senioren im Medienzentrum der Stadt Ratingen eigerichtet. Der Gesprächskreis zu allgemein interessierenden Fragen wird gut angenommen.
Im Umfeld des Seniorenrates und auf dessen Betreiben wurde auch das Thema Pflegescouts angesprochen, die Hilfe bei der Beantragung von Pflegestufen und Begleitung beim Besuch des Medizinischen Dienstes leisten. Das Projekt ist erfolgreich angelaufen und wird außerhalb des Seniorenrates betreut.
Der Antrag des Seniorenrates, Verwaltung to go einzurichten, ist in der Stadt Ratingen noch in Bearbeitung. Hier handelt es sich um die Möglichkeit für Seniorinnen und Senioren, Verwaltungsleistungen (Verlängerung Personalausweis etc.) durch Hausbesuche von Verwaltungsangestellte der Stadt in Anspruch nehmen zu können.
Auch der Antrag des Seniorenrates Plauderbänke in der Innenstadt einzurichten, ist noch in Bearbeitung. Er soll aber nun zeitnah umgesetzt werden.
Der Seniorenrat nahm in diesem Jahr wie auch in der Vergangenheit an der Ehrenamtsmeile teil. Der Besucherzustrom war erfreulich hoch und es gab viele interessante Gespräche.
Der alte Seniorenrat verabschiedet sich mit dem Wunsch für ein gesundes und zufriedenes Jahr 2025 für alle Seniorinnen und Senioren in Ratingen.
Der Vorstand
Nach dem besonders aktiven Vorjahr war 2023 für den Seniorenrat ein eher ruhiges Jahr. Das Gremium traf sich zu vier Sitzungen, in denen vielfältige seniorenrelevante Themen diskutiert und Lösungsmöglichkeiten gesucht wurden. Schwerpunkte waren unter anderem:
Darüber hinaus nahmen die Mitglieder des Seniorenrates regelmäßig an städtischen Veranstaltungen und Ausschusssitzungen teil, um die Anliegen der Seniorinnen und Senioren gut vertreten zu können. Besonders hervorzuheben ist die Mitarbeit des Seniorenrates in der neuen Lenkungsgruppe „Nachhaltigkeitsstrategie für Ratingen“.
Im Mai 2023 trafen sich die Mitglieder der Kreisseniorenkonferenz des Kreises Mettmann auf Einladung der Vorsitzenden in Ratingen. Neben einem guten Gedankenaustausch der Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Städte Hilden, Erkrath, Mettmann und Haan zu kreisübergreifenden seniorenrelevanten Fragestellungen war die Führung durch das Rathaus einschließlich des Standesamtes bei dieser Gelegenheit ein besonderes Highlight.
Im September 2023 war der Seniorenrat auf der jährlich stattfindenden Ehrenamtsmeile präsent und stand für viele Fragen der interessierten Besucherinnen und Besucher zur Verfügung.
Im Oktober 2023 stellte sich die neue Abteilungsleiterin und Geschäftsführerin des Seniorenrates, Frau Sabine Bretschneider, in der Sitzung des Seniorenrates vor. Wir freuen uns auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit ihr. Ebenso stellte sich die neue Koordinatorin der Taschengeldbörse, Frau Ranya Zefzafi, vor. Nach einer längeren Pause, bedingt durch die Corona Pandemie, möchte sie die Taschengeldbörse mit neuem Schwung reaktivieren.
Die Seniorenzeitung „Aus unserer Sicht" präsentierte in diesem Jahr neben vielen anderen Artikeln besonders interessante Schwerpunktthemen wie „Altersdiskriminierung“, „Digital und alt - ja klar!“, „Alt und glücklich“ und „Alt und fit“. Für diese vier besonders lesenswerten Ausgaben, die in Ratingen auf großes Interesse gestoßen sind, danken wir besonders Herrn Chefredakteur Joachim Dangelmeyer und seinem Redaktionsteam.
Der Stadtverwaltung Ratingen danken wir für die zielorientierte und konstruktive Zusammenarbeit bei der Vertretung der Interessen der Seniorinnen und Senioren in kommunalen Entscheidungsprozessen.
Für das Jahr 2024 stehen weiterhin die Themen „Einsamkeit“ und „Digitale Teilhabe älterer Menschen in Ratingen“ auf der Agenda des Seniorenrates. Darüber hinaus wird die Vorbereitung der Neuwahl des Seniorenrates im November 2024 das Gremium beschäftigen.
Der Vorstand
Ratingen, den 24.01.2024
Hiermit präsentieren wir Ihnen den Jahresbericht für das Jahr 2022. In diesem Bericht werden wir auf die Aktivitäten, Projekte und Erfolge des Seniorenrats der Stadt Ratingen im vergangenen Jahr eingehen.
Im Jahr 2022 hat der Seniorenrat sechsmal getagt und mehrere Projekte durchgeführt, um die Interessen und Bedürfnisse der Senioren in Ratingen zu vertreten. Dazu gehörten unter anderem:
Die beliebte Zeitung "Aus unserer Sicht" wurde unter der Leitung von Chefredakteur Herrn Joachim Dangelmeyer und seinem Redaktionsteam wieder viermal herausgegeben. Dabei ist der Umfang der Zeitung mit jeder Ausgabe gewachsen und beträgt derzeit 40 Seiten. Herr Joachim Dangelmeyer und sein Team haben es geschafft, die Zeitung kontinuierlich weiterzuentwickeln und den Lesern somit einen umfangreichen und informativen Inhalt zu bieten. Die steigende Seitenzahl zeigt, dass die Zeitung bei den Lesern gut ankommt und ihre Beliebtheit stetig zunimmt.
Das Highlight am 04.09.2022 Ratinger Seniorentag „Sicherheit und Gesundheit" war unsere Seniorenmesse mit verschiedenen Ausstellern und es hat alles gepasst: die Organisation, die Besucherzahlen, das Angebot, die Rückmeldungen und sogar das Wetter. Und so gab es bei der großen Ratinger Seniorenmesse „Sicherheit und Gesundheit‟ in und vor der Stadthalle erleichterte Organisatoren, interessierte und begeisterte Besucherinnen und Besucher, die dankbar und gern das umfangreiche Programmangebot angenommen haben, und zufriedene Aussteller und Referenten.
Der Seniorenrat hat im Jahr 2022 mit der Stadtverwaltung von Ratingen konstruktiv zusammengearbeitet, um die Interessen der Senioren in kommunalen Entscheidungsprozessen zu vertreten.
Für das Jahr 2023: Wir werden uns weiterhin für eine altersgerechte Stadtgestaltung, barrierefreie Zugänge und eine gute Versorgung im Bereich Gesundheit und Pflege einsetzen.
Abschließend möchten wir uns bei allen Mitgliedern des Seniorenrats, den Unterstützern und der Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit im Jahr 2022 bedanken. Gemeinsam konnten wir viel erreichen und die Lebensqualität der Senioren in Ratingen verbessern.
Der Vorstand
Ratingen, den 31. Juli 2023
Im zweiten Jahr der Pandemie kam der Seniorenrat leider nur zu 3 Sitzungen in Präsenz zusammen. Die weitere Kommunikation erfolgte über E-Mail und Telefonverkehr.
Die digitale Kommunikation konnte, mangels hinreichender Ausstattung im gesamten Gremium noch nicht durchgeführt werden. Allerdings ist der Seniorenrat seit Januar über die E-Mail-Adresse [email protected] für alle Anliegen in Ratingen nun auch elektronisch erreichbar. Im Laufe des Jahres wurde diese Möglichkeit von den Seniorinnen und Senioren ergänzend zum Bereitschaftshandy gut genutzt.
Die neue Arbeitsgruppe „Medien / Presse und Öffentlichkeitsarbeit“ wurde aktiviert und beschäftigte sich seither mit vielen Themen, die der Information und der Kommunikation der älteren Bevölkerung dienen.
Außerdem wurde ein „Sicherheitstag für Senioren“ beschlossen. Auch diesem Thema nimmt sich eine Arbeitsgruppe mit einem umfangreichen Programm an. Der Tag ist für den Sonntag, 04.09.2022 von 11 bis 16 Uhr in der Stadthalle Ratingen geplant.
Weiterhin wurde die Verwaltung gebeten eine Analyse zum generationsgerechten Wohnen in Auftrag zu geben.
Auch der Flyer des Seniorenrates wurde im Jahr 2021 überarbeitet und wird Anfang 2022 erscheinen.
Das Thema „Zuschüsse zu den Fahrtkosten im öffentlichen Raum“ wurde weiter im Seniorenrat behandelt. Die Rheinbahn hat zwar derzeit noch andere Vorstellungen. Trotzdem bleibt der Seniorenrat auch hier weiter dran.
Das langjährige Vorstandsmitglied Dr. Schroeder schied am 31.12.2021 auf eigenen Wunsch aus dem Seniorenrat aus. Frau Brebeck wird dafür in den Seniorenrat nachrücken.
In der ersten Sitzung des Seniorenrates wird die /der Nachfolge(r) für Herrn Dr. Schroeder gewählt, damit der Vorstand mit Frau Herden und Herrn Düwel wieder komplett ist.
Auch in diesem Jahr wurde die Seniorenzeitung vier Mal mit interessanten Informationen und Artikeln zu seniorenrelevanten Fragestellungen herausgegeben. Daneben erschienen regelmäßig Presseartikel des Seniorenrates, die auf der Homepage nachgelesen werden können.
Am 22.01.2020 fand die konstituierende Sitzung des Seniorenrates statt. Das Gremium wählte den bisherigen langjährigen Vorsitzenden Herrn Dr. Freund wieder zum Vorsitzenden. Frau Herden und Herrn Dr. Schroeder wurden zu seinen Stellvertretenden in den Vorstand gewählt. Das gesamte Gremium besteht aus elf gewählten Personen und vier Stellvertretungen.
Voller Tatendrang widmete sich das Gremium sehr unterschiedlichen Themen, die für die Seniorinnen und Senioren in Ratingen von Bedeutung sind. So gelang es ein Bereitschaftshandy (0157/ 333 60 422) anzuschaffen, das insbesondere zu Fragen rund um Pandemie und Impfschutz intensiv von den Seniorinnen und Senioren genutzt wurde. Die Einrichtung einer eigenen E-Mail-Adresse des Seniorenrates wurde angestoßen, deren Umsetzung Anfang 2021 zu erwarten ist.
Ab März prägte die Corona Pandemie die Arbeit des Seniorenrates. Präsenzveranstaltungen waren über viele Monate nicht möglich. Dennoch stand das Gremium untereinander und mit der Stadt Ratingen digital und telefonisch im regen Austausch. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gelang es, dass sich eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe intensiv dem Thema „Vorbereitung Kommunalwahl am 13.09.2020“ widmete und zu zahlreichen seniorenrelevanten Themen „Wahlprüfsteine“, entwickelte. Die Antworten der Bürgermeisterkandidaten in Ratingen waren in unserer Seniorenzeitung „Aus unserer Sicht“ nachzulesen und fanden als Hilfe zur Wahlentscheidung eine gute Resonanz.
In der dritten von nur vier coronabedingt möglichen Präsenzsitzungen brachte der Seniorenrat ein weiteres großes Projekt im August 2020 auf den Weg. Er beantragte, alle im Stadtgebiet Ratingen aufgestellten Ruhebänke mit einer Nummer als Notfallhilfe zu codieren, damit bei einem Notfall die Feuerwehr/Polizei unverzüglich benachrichtigt werden kann. Da hierbei viele Fragen durch die Polizei und andere Ordnungs- und Hilfsorganisationen geklärt werden müssen, wird dieses Thema uns sicher auch noch im nächsten Jahr beschäftigen. Die Umsetzung dieses Projektes erwartet das Gremium mit Spannung.
Am 10.08.2020 verstarb plötzlich und unerwartet der Vorsitzende, Herr Dr. Freund. Zu seiner Nachfolgerin wählte der Seniorenrat im November Ingrid Herden. Neben Herrn Dr. Schroeder wurde Herr Rainer Düwel zum 2. Stellvertreter in den Vorstand gewählt.
Trotz der Pandemie gelang es auch in diesem Kalenderjahr, die vier üblichen Ausgaben unserer Seniorenzeitung mit unterschiedlichen seniorenrelevanten Themen herausgegeben. Auch die Unterhaltung kam dabei nicht zu kurz. Das sehr positive Echo aus der Bevölkerung freut den Seniorenrat als gute Bestätigung seiner Arbeit in diesem Bereich. Daneben erschienen regelmäßig Presseartikel des Seniorenrates, die auf der Homepage nachgelesen werden können.
Das Jahr 2019 wurde von einigen großen Ereignissen geprägt.
Am 31.01.2019 wurde das 40-jährige Jubiläum im Museum an der Grabestrasse mit einem abwechslungsreichen Programm gefeiert. Es konnten der Bürgermeister, die Vorsitzende der Landeseniorenvertretung und viele Ehrengäste aus der Politik, aus Verbänden sowie einige ehemalige Vorsitzende des Seniorenrates begrüßt werden. Auch die Ratinger Bevölkerung war eingeladen und vertreten.
Leider konnte ein Rollatortag wegen Engpässen bei der Rheinbahn nicht
durchgeführt werden.
Nach einer intensiven Vorbereitungsphase startete endlich die Taschengeldbörse. Die Erstellung der Homepage, des Informationsmaterials, der Plakate und Flyer wurde sehr professionell extern erarbeitet. Zu Beginn war der Andrang zur Arbeitsvermittlung zwischen Jugendlichen und Senioren groß. Nach einer kurzen Übergangsphase hatte sich alles eingespielt, und es lief glatt; die Wartezeiten verkürzten sich. Dennoch will der Seniorenrat die Taschengeldbörse auch in Zukunft begleiten.
Ebenfalls wird das Smartcafe von den Senioren weiterhin benötigt und erfreut sich großer Beliebtheit. Die Zusammenarbeit zwischen dem Jugendrat und dem Seniorenrat bewährt sich schon seit vielen Jahren.
Sehr früh wurde mit den Vorbereitungen für die Seniorenratswahl im Dezember 2019 begonnen. Und das war auch gut so, denn es war alles perfekt organisiert und abgestimmt. Entsprechend positiv war die Resonanz, denn 39 Kandidaten stellten sich zur Wahl des neuen Seniorenrates, ein Rekordergebnis. Die Kandidaten wurden mit ihren Themenschwerpunkten in einer Sonderausgabe der Ratinger Seniorenzeitung vorgestellt. Zusätzlich wurden großzügig Flyer an interessierte Senioren verteilt. Intensive Wahlwerbung wurde am 16.11.2019 auf dem Marktplatz betrieben, um eine hohe Wahlbeteiligung bei der Briefwahl zu erreichen. Der neu gewählte Seniorenrat startet im Januar 2020 für die nächsten 4 Jahre. Der Rat der Stadt hat. für diesen Zeitraum einem Seniorenrat als einem parteipolitisch neutralen Ausschuss des Rates der Stadt Ratingen zugestimmt.
Herr Jörg Sa,borni, stellvertretener Leiter des Sozialamtes hat im März 2019
kommissarisch die Funktion des Geschäftsführers für den Seniorenrat übernommen.
Am 24.05.2019 wurde die Eröffnung des neuen Mehrgenerationentreffs in
Tiefenbroich mit der Bevölkerung gefeiert. Es ist eine moderne, lichtdurchflutete Begegnungsstätte. Sie kann eine wichtige Funktion bei der Quartiersentwicklung leisten. Voraussetzung für
finanzielle Zuschüsse des Kreises Mettmann ist die Neuausrichtung zu Mehrgenerationentreffs. In dem neuen Treff findet man hierfür beste Voraussetzungen.
Endlich hat der Seniorenrat erreicht, dass ein Pavillon für Veranstaltungen
angeschafft wurde. Premiere war bei der Ehrenanntsmeile. Die Beschriftung muss noch erfolgen.
Kontakte zu folgenden Behörden, Institutionen wurden aufgenommen:
An folgenden Themen hat sich der Seniorenrat beteiligt:
Ratingen, den 2.03.2020 — gez. Dr. Helmut Freund, Vorsitzender des Seniorenrates
Wie in jedem Jahr wurde auch 2018 von einer Fülle von Anträgen, Beschlüssen und Diskussionen geprägt.
Die Zusammenarbeit mit dem Jugendrat hat sich weiterhin positiv entwickelt. Die Veranstaltungen zum SmartCafé erfreuen sich großer Beliebheit.
Bei dem zweiten großen Projekt mit dem Jugendrat, der Taschengeldbörse, kam es zuerst zu Verzögerungen, da die Möglichkeiten des Versicherungsschutzes bei den Jugendlichen geklärt werden sollten. Sowie mußte ein Mitarbeiter, der die Koordination übernimmt und die Aufträge verteilt gefunden und verpflichtet werden.
Für die Personal- und Sachkosten wurden 9.800 Euro außerplanmäßig zur Verfügung gestellt. Zum Ende des Jahres wurde schließlich alles geklärt und im Jahr 2019 geht es endgültig an den Start.
An folgenden Themen hat sich der Seniorenrat beteiligt:
Kontakte zu folgenden Behörden, Institutionen wurden aufgenommen:
Der neue Wegweiser für ältere und behinderte Menschen in Ratingen „Informationen für Senioren“ des Sozialamtes wurde dem Seniorenrat ausgehändigt. Sie erscheint in digitaler und in Printform.
Die Einrichtung eines Direktfonds, (Vorlage 47/2018) vom Seniorenrat beantragt, wurde vom Rat abgelehnt.
Dieser Direktfond sollte kurzfristig und unbürokratisch in Not befindlichen älteren Menschen mit kleineren Geldbeträgen helfen.
Nach Ablehnung wurde am 27.08.2018 die Verwaltung vom Seniorenrat gebeten, eine neue Vorlage zu diesem Thema zu erarbeiten, unter Brücksichtigung der „Anerkennungs- und Förderungsverordnung“.
Der Seniorenrat nahm an der Ehrenamtsmeile am 15.09.2018 teil. Hier wurde die Notfalldose, eine Initiative des Seniorenrates, vorgestellt und einige Exemplare auch verteilt.
Bei diesem Anlass wurde festgestellt, dass die öffentliche Präsentation des Seniorenrates nicht optimal gelöst ist und daher als Konsequenz die Anschaffung eines Faltpavillons mit Aufschrift 'Seniorenrat' beschlossen.
Der Seniorenrat feierte 2018 sein 40 jähriges Bestehen. Dies ist ein Anlass, das Jubiläum mit Gästen und einem attraktiven Programm zu feiern.
