Aus der Arbeit des Seniorenrates

Bericht aus der öffentlichen Sitzung am 25.März

 

Wegen der hohen Zahl der zu besprechenden Themen, räumte der Seniorenrat eine zusätzliche öffentliche Sitzung am Montag, den 25. März ein.

 

Hier stellte sich Polizeihauptkommissar Horst Janke, der neue Leiter der Polizeiwache Ratingen, dem Seniorenrat vor. Er berichtete über seine Tätigkeit und hob die zur Zeit sehr aktuelle Bemühungen der Polizei hervor, dem kriminellen „Polizeitrick“ einen Riegel vorzuschieben.

Trotz intensiven Warnungen gelingt es dreisten Banden immer wieder ältere Menschen soweit irrezuführen, dass sie Bargeld und Wertgegenstände den falschen Polizisten aushändigen.

Herr Janke betonte, dass die Polizei solche Aufforderungen nie erhebt und riet dazu, bei Telefonanrufen mit solchen Themen, das Gespräch sofort zu beenden.

Darüber hinaus wird die Polizei in der Zeit von 1. bis 5. April eine Aktionswoche veranstalten, in deren Rahmen echte Polizisten in Ratingen öffentliche Aufklärung leisten werden.

Diesbezügliche Faltblätter werden auch in den Seniorentreffs ausgehängt.

 

Das Amt für Soziales, Wohnen und Integration stellte einen Vorschlag um die kommenden Wahl eines neuen Seniorenrates zum Beschluß vor.

Die Absicht des Rates, für die Wahlperiode 2020 bis 2024 erneut einen Seniorenrat als Gremium des Rates der Stadt Ratingen zu bilden und den 6.Dezember als Termin des Wahltages festzulegen hat der Seniorenrat einhellig begrüßt.

Dagegen hat der Seniorenrat die geplante Änderung der Wahlordnung mit Mehrheit abgelehnt.

Entgegen der bisherigen Gepflogenheit sollte auf dem Wahlzettel nur ein / eine Kandidat / Kandidatin wählbar sein. Man befürchtet, dass durch diese Maßnahme ein elfköpfiger Seniorenrat nicht zustande käme.

Der Seniorenrat bittet den Rat, die Wahlordnung dahingehend zu formulieren, dass, wie bisher, maximal 11 Stimmen abzugeben möglich sei.

 

Nachdem die finanzielle Frage geklärt wurde, wurde einstimmig beschlossen, ein Faltpavillon des Seniorenrates zu beschaffen.

 

Die ersten Erfahrungen mit der Taschengeldbörse sind sehr vielversprechend. Es haben sich bis jetzt, wenige Tage nach ihrer Einführung, bereits 55 hilfsbereite Jugendliche bei dem Koordinator gemeldet. 50 ältere Personen baten um Hilfe und in acht Fällen ist eine Vermittlung zustande gekommen. Der Seniorenrat wird auch in der Zukunft diese freiwillige Hilfsmaßnahme mit großer Aufmerksamkeit begleiten.

 

Die Gestaltung eines Mehrgenerationenparks, als Erweiterung des s.g. Beamtengäßchenparks geplant, soll durch eine Bürgerbeteiligung durchgeführt werden. So ist der Seniorenrat auch gefordert, mit Vorschlägen an der Ausführung zu beteiligen.

Diese sollen an unserem nächsten Arbeitsgespräch erarbeitet werden.

 

Die nächste öffentliche Sitzung ist für den Montag, 3.Juni geplant


Bei seiner öffentlichen Sitzung am Montag, 11.März 2019 hat sich der Seniorenrat unter anderen mit folgenden Themen befasst:

 

Auf Einladung des Seniorenrates berichtete Herr Christof Eschenbach, neuer technischer Inklusionsbeauftragter bei der Stadt Ratingen über seine zukünftige Tätigkeit. Er wird sich auf die Barrierefreiheit in der Stadt in jeder Hinsicht sein Augenmerk richten. Diese Tätigkeit wird insbesonders der älteren Bürgern und Bürgerinnen zugute kommen. Darüber werden wir später etwas ausführlicher berichten.

 

Über den vorläufigen zeitlichen Ablauf der kommenden Seniorenratswahl berichtete Herr Jörg Saborni, der kommissarischer Geschäftsführer des Seniorenrates. Nachdem viele Fragen noch offen sind, beschloß der Seniorenrat eine Sondersitzung mit diesem Thema für den Monat Juni einzuberaumen.

 

In einer Beschlussvorlage dargestellten Bemühungen der Stadt Ratingen, die bisherigen Seniorentreffs zu Begegnungsstätten auszuweiten, damit ein wichtiger Bestandteil der Quartierentwicklung zu schaffen, hat der Seniorenrat einstimmig positiv zur Kenntnis genommen.

Besonders begrüßt hat der Seniorenrat, dass im Zuge dieser Entwicklung die Besoldung der Leitungsstellen angehoben werden soll.

 

Einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen an die Stadtverwaltung, diese sollte in dem geplanten Mehrgenerationenpark Beamtengäßchen Flächen zur 'Urban Gardening' einzurichten, hat der Seniorenrat mit Mehrheit abgelehnt. Er sieht hier die Gefahr einer Verwahrlosung, wie diese in anderen Stadtteilen leider zu beobachten ist.

 

Mit großer Freude wurde zur Kenntnis genommen, dass die seit Jahren geplante Freiwilligenbörse mit einer Pressekonferenz noch am selben Tag endlich eingeführt wird.

Mit einem besonderen Bericht werden wir darauf zurückkommen.

 

Der Seniorenrat beschloß, um sich in der Öffentlichkeit angemessen präsentieren zu können, einen Faltpavillon zu beschaffen. Über die Ausführung wurde Einigkeit erzielt. Sobald die Frage der Finanzierung und die der Aufbewahrung geklärt wird, sollte der Auftrag zur Anschaffung erteilt werden.

 

Der Seniorenrat hat sich mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung gewandt mit der Bitte um Klärung „Aus welchem Grund werden Mitglieder des Seniorenrates dadurch diskriminiert, dass diese für den nicht öffentlichen Teil der Tagesordnung in den Sitzungen der Ausschüsse des Rates vom jeweiligen Sitzungsleiter des Saales verwiesen, d.h. ausgeschlossen werden.

Wobei die VertreterInnen des Seniorenrates Mitglieder der Ausschüsse sind.“

 

Der Seniorenrat hat den diesjährigen Bericht des Vorsitzenden zur Kenntnis genommen.