Aus der Arbeit des Seniorenrates

Öffentliche Sitzung am 04. November 2019

 

Der Seniorenrat kam am Montag, den 4. November zu seiner 40. öffentlichen Sitzung zusammen, die gleichzeitig die letzte in seiner Legislaturperiode war.

Bis zum 6. Dezember dieses Jahres wird ein neuer Seniorenrat gewählt.

 

So behandelte man in der Tagesordnung Einzelheiten dieses Wechsels. Der Vorsitzende konnte dabei den Beigeorneten, Herrn Harald Filip begrüßen, der mit seiner Anwesenheit die Bedeutung dieser Wahl für die Stadt unterstrich und dem Seniorenrat berichtete, dass der Wahlausschuss für die 11 zukünftige Mitglieder dieses Gremiums 39 gültige Bewerbungen registrieren konnte, 15 Damen und 24 Herren.

 

Die Stadt hofft nun, dass die Senioren von Ratingen mit einer hohen Wahlbeteiligung diese erfreuliche Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürger für die Tätigkeit im Interesse der älteren Menschen der Stadt honorieren werden.

Mit der Liste der Kandidaten und noch anderen Informationen wird in Kürze eine Extra-Ausgabe der Seniorenzeitung erscheinen.

Der Seniorenrat beschloß, am Samstag, den 16. November von 10 bis 13 Uhr am Marktplatz der Öffentlichkeit über die Tätigkeit des Gremiums Rede und Antwort zu stehen.

 

Es wurde der Haushalt 2020 und der Entwurf des Investitionsprogrammes 2020-2023 beraten.

Drei seniorenrelevante Positionen wurden behandelt:

man bat den Haushaltsansatz für die Homepage weiter zu gewähren, den für die Seniorenzeitung angesichts der gestiegenen Kosten um 2.000 auf 16.000 Euro zu erhöhen.

Da der im Budgetplan angesetzte Betrag für die Geschäftsbedürfnisse des Seniorenrates im abgelaufenen Jahr die Kosten nicht mehr decken konnte, bat man den angesetzten 1.500 Euro um 500 Euro auf 2.000 zu erhöhen.

 

In einem Antrag an den Rat der Stadt erinnerte der Seniorenrat an einen Grundsatzbeschluß noch vom Jahr 2015, in dem die Verwaltung mit Blick auf den demografischen Wandel gebeten wurde, sich die zukünftige Bereitstellung von Geldern und Investitionen im städtischen Haushalt an diese Entwicklung zu orientieren, um längerfristig ein seniorengerechtes Leben und Wohnen in Ratingen zu ermöglichen.


Ehrenamtsmeile

Der Seniorenrat war am Samstag, den 14.September 2019 mit einem Stand an der Ehrenamtsmeile auf dem Vorplatz von der St.Peter und Paul Kirche vertreten.

 

Den zahlreichen Besuchern konnten die Mitglieder des Seniorenrates auch mit Hilfe von Prospekten Informationen über die nahende Seniorenratswahl geben.

 

Auch andere Fragen und Themen kamen zum Gespräch, wie die sehr empfehlenswerte Notfalldose, die erfolgreiche Taschengeldbörse, die gut besuchte Smartcafés.

Gerne wurden Anregungen der Besucher entgegengenommen.

 

Nicht nur dank des hervorragenden Wetters war diese Begegnung mit der Bevölkerung ein voller Erfolg.


In seiner öffentlicher Sitzung am Montag, den 9.September beschäftigte sich der Seniorenrat weiterhin mit noch offener Fragen der kommenden Seniorenratswahl. Man begrüßte ein aktuelles Faltblatt, das der Bürgermeister in Zusammenarbeit mit dem Seniorenrat aus diesem Anlass neu drucken ließ.

 

Auch die letzten Vorbereitungen für die Teilnahme an der Ehrenamtsmeile am Samstag, den 14. September auf dem Vorplatz von der St.Peter und Paul Kirche wurden besprochen.

 

Für den angekündigten Tagesordnungspunkt „Generationsgerechte StadtLandschaft, Teil B“ konnte man sich leider nicht angemessen vorbereiten, denn eine Vorlage dafür konnte die Verwaltung bis zum Sitzungsbeginn nicht fertigstellen.

 

So folgte man den mündlichen Erläuterungen einer Mitarbeiterin des Bauamtes, die über die geplanten Maßnahmen der Stadt im Stadtumbaugebiet, die die Entwicklung und Aufwertung der Park- und Natur-Anlagen rund um den Cromford-Park, den Blauen See bis zur Auermühle umfaßt, berichtete.

 

Der Seniorenrat begrüßt jede Bemühung für die Erlebbarmachung des Angertalraumes. Das Handlungskonzept wurde positiv zur Kenntnis genommen. Man bat natürlich über die Einzelheiten laufend unterrichtet zu werden.


Am Montag, den 15. Juli ist der Seniorenrat einer Einladung des stellv. Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse HRV, Herrn Wolfgang Busch zu einer Aussprache über die Ursachen und die Folgen von Filialschließungen in Ratingen gefolgt.

 

Die Sparkasse reagierte damit auf mehrere Bitten des Seniorenrates, die Hindernisse und Schwierigkeiten aus dem Wege zu räumen, die bei der Erledigung der Bankgeschäfte seit der vermehrten Digitalisierung besonders für die Senioren entstanden sind,.

 

Einen ausführlicheren Bericht über dieses Gespräch können Sie im Link „Dies und Das“ dieser homepage lesen. [Link zum Bericht]


Öffentliche Sitzung am 17.Juni

 

Die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung des Seniorenrates am Montag, den 17.Juni wurde von zwei Themen beherrscht.

 

Zuerst wurde über den Ablauf des Seniorenratswahl 2019 beraten.

Der zeitliche Ablauf des Wahlverfahrens wurde zur Kenntnis genommen.

Die einzelnen Daten werden später von der Sradtverwaltung der Öffentlichkeit bekanntgegeben.

 

Mit Genuugtung wurde vom anwesenden Vertreter des Wahlamtes, Herrn Meißner vernommen, dass der Rat der Stadt vom ursprünglich geplanten Kommunalwahlverfahren abgerückt ist und dem Wunsch des Seniorenrates folgte. Danach kann der Wähler nun bis zur 11 Wahlbewerber am Stimmzettel ankreuzen, anstatt nur einen. Damit wird eine Ungerechtigkeit gegenüber der neu gemeldeten Bewerber vermieden.

 

Es wurde auch beschlossen, dass bei der Vorstellung der Wahlbewerber in der Öffentlichkeit nur solche Daten angegeben werden, die einen Mißbrauch verhindern. So wird außer dem Vor- und Nachname, Geburtsjahr, Stadtteil des Wohnortes, ausgeübter oder früher ausgeübter Beruf, der Schwerpunkte, die der Wahlbewerber im Seniorenrat vertreten würde und einem aktuelles Portraitfoto keine weiteren Angaben gemacht.

 

Anschließend widmete man sich dem immer noch nicht zufriedenstellenden Zustand des Düsseldorfer Platzes.

Der Seniorenrat bemängelt, dass trotz der nach einem Jahr seit der Fertigstellung angelaufenen Verbesserungsmaßnahmen den Belangen der Senioren immer noch keine genügende Aufmerksamkeit geschenkt wird.

 

In einem Antrag wurden auch gegenüber dem Inklusionsbeauftragten des Sozialamtes, der als Gast an der Sitzung teilnahm, folgende Wünsche geäußert:

Entsprechend des früheren Zustandes des Platzes sollen in unmittelbarer Nähe der Haltestellen Behindertenparkplätze dringend eingerichtet werden.

Über die bereits aufgestellten Wartebänke hinaus sollen Bänke mit Rücken- und Seitenlehnen, mit deren Hilfe mobil eingeschränkten Menschen das Hinsetzen, Ruhen und Aufstehen erleichtert werden, aufgestellt werden.

 

Um die erforderliche Orientierung der Besucher zu erleichtern sollte ein Hinweistafel aufgestellt werden, der die Laufrichtung zu den wichtigen und sehenswürdigen Plätze der Stadt aufmerksam machen.

 

Der ungestörte Besuch der öffentlichen Toiletten sollte sichergestellt werden. Die zuletzt eingeführte Lösung, nach der ein Schlüssel nur gegen die Abgabe des Personalausweises ausgehändigt wird, widerspricht dem Datenschutzgesetz.

 

Die gewünschte Aufenthaltsqualität, verbunden mit dem Sicherheitsgefühl und der Vermeidung von Vandalismus sollte mit weiteren Maßnahmen verbessert werden.

So zum Beispiel könnten statt der an Badeinseln erinnernden Holzgebilde Bänke mit Tische im Bereich des Kiosks aufgestellt werden (ähnlich denen an Raststätten), die zum Aufenthalt zum Lesen, Spielen, Einnehmen von Erfrischungen einladen.

Selbstverständlich denkt der Seniorenrat mit den gewünschten Verbesserungen auch an sämtliche Besucher dieses „Leuchtturmprojektes des Integrierten Handlungskonzeptes Ratingen-Zentrum“ wie der neue Düsseldorfer Platz bei seiner Eröffnung beschrieben wurde.


In seiner Sondersitzung am Montag, den 13.Mai beschäftigte sich des Seniorenrat mit einer Vorlage (93/2019) des Baudezernates der Stadt.

 

Der Seniorenrat wurde gebeten seine Stellungnahme zum Beschlußvorschlag zu geben, in dem die Gestaltleitlinien zum „Konzept öffentlicher Raum“ und zum „Konzept für Gebäude und private Grundstücke“ zur Selbstbindung festgeestzt werden.

 

In den sehr ausführlich dargestellten Konzepten geht es im Wesentlichen darum, im Bereich des historischen Innenstadtkerns und der wichtigen Verbindungsachsen zwischen dem inneren und äußeren Verkehrsring eine generationengerechte Gestaltung des öffentlichen Raumes zu bewahren und Neue zu schaffen.

Dabei werden insbesondere die Aspekte Barrierefreiheit, Sicherheit und Orientierung, Erhöhung der Aufenthaltsqualitäten als auch Standortaufwertung und -profilierung durch Stadtbildpflege berücksichtigt.

 

Nach Beratung verabschiedete der Seniorenrat den folgenden Antrag:

„Der Rat der Stadt Ratingen beschließt die Gesamtleitlinien zum Konzept öffentlicher Raum und zum Konzept für Gebäude und private Grundstücke zur Selbstbindung, jedoch mit der Maßgabe, dass baldige Konkretisierungen in Bezug auf einzelne Projekte und deren jeweilige Kosten zwecks erneuter Stellungnahme den jeweiligen Gremien, so auch dem Seniorenrat, vorgelegt werden.“