Aus der Arbeit des Seniorenrates

Am Montag, den 15. Juli ist der Seniorenrat einer Einladung des stellv. Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse HRV, Herrn Wolfgang Busch zu einer Aussprache über die Ursachen und die Folgen von Filialschließungen in Ratingen gefolgt.

 

Die Sparkasse reagierte damit auf mehrere Bitten des Seniorenrates, die Hindernisse und Schwierigkeiten aus dem Wege zu räumen, die bei der Erledigung der Bankgeschäfte seit der vermehrten Digitalisierung besonders für die Senioren entstanden sind,.

 

Einen ausführlicheren Bericht über dieses Gespräch können Sie im Link „Dies und Das“ dieser homepage lesen. [Link zum Bericht]


Öffentliche Sitzung am 17.Juni

 

Die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung des Seniorenrates am Montag, den 17.Juni wurde von zwei Themen beherrscht.

 

Zuerst wurde über den Ablauf des Seniorenratswahl 2019 beraten.

Der zeitliche Ablauf des Wahlverfahrens wurde zur Kenntnis genommen.

Die einzelnen Daten werden später von der Sradtverwaltung der Öffentlichkeit bekanntgegeben.

 

Mit Genuugtung wurde vom anwesenden Vertreter des Wahlamtes, Herrn Meißner vernommen, dass der Rat der Stadt vom ursprünglich geplanten Kommunalwahlverfahren abgerückt ist und dem Wunsch des Seniorenrates folgte. Danach kann der Wähler nun bis zur 11 Wahlbewerber am Stimmzettel ankreuzen, anstatt nur einen. Damit wird eine Ungerechtigkeit gegenüber der neu gemeldeten Bewerber vermieden.

 

Es wurde auch beschlossen, dass bei der Vorstellung der Wahlbewerber in der Öffentlichkeit nur solche Daten angegeben werden, die einen Mißbrauch verhindern. So wird außer dem Vor- und Nachname, Geburtsjahr, Stadtteil des Wohnortes, ausgeübter oder früher ausgeübter Beruf, der Schwerpunkte, die der Wahlbewerber im Seniorenrat vertreten würde und einem aktuelles Portraitfoto keine weiteren Angaben gemacht.

 

Anschließend widmete man sich dem immer noch nicht zufriedenstellenden Zustand des Düsseldorfer Platzes.

Der Seniorenrat bemängelt, dass trotz der nach einem Jahr seit der Fertigstellung angelaufenen Verbesserungsmaßnahmen den Belangen der Senioren immer noch keine genügende Aufmerksamkeit geschenkt wird.

 

In einem Antrag wurden auch gegenüber dem Inklusionsbeauftragten des Sozialamtes, der als Gast an der Sitzung teilnahm, folgende Wünsche geäußert:

Entsprechend des früheren Zustandes des Platzes sollen in unmittelbarer Nähe der Haltestellen Behindertenparkplätze dringend eingerichtet werden.

Über die bereits aufgestellten Wartebänke hinaus sollen Bänke mit Rücken- und Seitenlehnen, mit deren Hilfe mobil eingeschränkten Menschen das Hinsetzen, Ruhen und Aufstehen erleichtert werden, aufgestellt werden.

 

Um die erforderliche Orientierung der Besucher zu erleichtern sollte ein Hinweistafel aufgestellt werden, der die Laufrichtung zu den wichtigen und sehenswürdigen Plätze der Stadt aufmerksam machen.

 

Der ungestörte Besuch der öffentlichen Toiletten sollte sichergestellt werden. Die zuletzt eingeführte Lösung, nach der ein Schlüssel nur gegen die Abgabe des Personalausweises ausgehändigt wird, widerspricht dem Datenschutzgesetz.

 

Die gewünschte Aufenthaltsqualität, verbunden mit dem Sicherheitsgefühl und der Vermeidung von Vandalismus sollte mit weiteren Maßnahmen verbessert werden.

So zum Beispiel könnten statt der an Badeinseln erinnernden Holzgebilde Bänke mit Tische im Bereich des Kiosks aufgestellt werden (ähnlich denen an Raststätten), die zum Aufenthalt zum Lesen, Spielen, Einnehmen von Erfrischungen einladen.

Selbstverständlich denkt der Seniorenrat mit den gewünschten Verbesserungen auch an sämtliche Besucher dieses „Leuchtturmprojektes des Integrierten Handlungskonzeptes Ratingen-Zentrum“ wie der neue Düsseldorfer Platz bei seiner Eröffnung beschrieben wurde.


In seiner Sondersitzung am Montag, den 13.Mai beschäftigte sich des Seniorenrat mit einer Vorlage (93/2019) des Baudezernates der Stadt.

 

Der Seniorenrat wurde gebeten seine Stellungnahme zum Beschlußvorschlag zu geben, in dem die Gestaltleitlinien zum „Konzept öffentlicher Raum“ und zum „Konzept für Gebäude und private Grundstücke“ zur Selbstbindung festgeestzt werden.

 

In den sehr ausführlich dargestellten Konzepten geht es im Wesentlichen darum, im Bereich des historischen Innenstadtkerns und der wichtigen Verbindungsachsen zwischen dem inneren und äußeren Verkehrsring eine generationengerechte Gestaltung des öffentlichen Raumes zu bewahren und Neue zu schaffen.

Dabei werden insbesondere die Aspekte Barrierefreiheit, Sicherheit und Orientierung, Erhöhung der Aufenthaltsqualitäten als auch Standortaufwertung und -profilierung durch Stadtbildpflege berücksichtigt.

 

Nach Beratung verabschiedete der Seniorenrat den folgenden Antrag:

„Der Rat der Stadt Ratingen beschließt die Gesamtleitlinien zum Konzept öffentlicher Raum und zum Konzept für Gebäude und private Grundstücke zur Selbstbindung, jedoch mit der Maßgabe, dass baldige Konkretisierungen in Bezug auf einzelne Projekte und deren jeweilige Kosten zwecks erneuter Stellungnahme den jeweiligen Gremien, so auch dem Seniorenrat, vorgelegt werden.“